Jetzt einfach Ihr individuelles LED-Komplett-System zusammenstellen:
NEU! Komplett-Sets konfigurieren
 

Bridge

Premium Qualität

Bridges & Gateways

Die Brücke zwischen Ihrem LED-Funk und dem Smartphone

Ein Gateway – auch Bridge genannt – ist das Bindeglied zwischen Ihrer Beleuchtung und dem Netzwerk: Es übersetzt die Befehle aus der App in das Funkprotokoll, das Ihre MiBoxer-Controller und -Leuchten sprechen. Erst damit werden Zeitpläne, Szenen, Gruppen und die Sprachsteuerung über Alexa oder Google Home möglich. Ein Gerät genügt für die gesamte Anlage: Je nach Modell hängen bis zu 128 Geräte an einer einzigen Box.

Unser Sortiment umfasst vier Modelle für zwei Funkwelten: die WL-BOX2 für die klassische 2,4-GHz-RF-Serie von MiBoxer und Mi-Light sowie die ZB-BOX1, ZB-BOX2 und ZB-BOX3 für Zigbee 3.0 – letztere zusätzlich mit Bluetooth Mesh. Der Unterschied liegt in der Anbindung an den Router: per 2,4-GHz-WLAN oder per LAN-Kabel. Welches Modell zu Ihrem Aufbau passt, klärt die Kaufberatung weiter unten in drei Schritten.

Zigbee 3.0 Gatway ZB-BOX 2

Eine Box für die ganze Anlage*

Ein Gateway genügt für alle Leuchten und Controller im Haus – es wird nicht pro Raum eines gebraucht. Die ZB-BOX2 und ZB-BOX3 verwalten bis zu 128 Geräte, die ZB-BOX1 bis zu 50, die WL-BOX2 bis zu 100 Zonen. Versorgt wird jede Box über ein 5-V-USB-Netzteil, nicht über 230 V.


*Ein Gateway ersetzt keinen Controller. Zwischen Netzteil und LED-Streifen muss weiterhin ein passender MiBoxer-Empfänger sitzen – das Gateway steuert ihn nur an.

App, Zeitplan und Sprache*

Über die Tuya Smart bzw. MiBoxer Smart App regeln Sie Helligkeit, Farbtemperatur und Farbe, legen Szenen und Gruppen an, schalten nach Uhrzeit oder Sonnenstand und nutzen Funktionen wie Biorhythmus und „Nicht störenˮ. Amazon Alexa und Google Home sind bei allen vier Modellen möglich.


*App- und Sprachsteuerung laufen über die Hersteller-Cloud und setzen eine Internetverbindung voraus. Fernbedienungen und Wandschalter funken weiterhin direkt und bleiben davon unabhängig.

WLAN oder LAN – Sie entscheiden

Die WL-BOX2, ZB-BOX1 und ZB-BOX3 hängen per 2,4-GHz-WLAN am Router und lassen sich frei platzieren. Die ZB-BOX2 geht über ein LAN-Kabel (RJ45) ins Netz – die stabilste Variante, wenn das WLAN am Aufstellort schwach ist oder die Box im Technikraum sitzen soll.

Kaufberatung

Welches Gateway brauche ich für mein Setup?

Drei Angaben genügen: der Funkstandard Ihrer Controller und Leuchten, die Art der Netzwerkanbindung am Aufstellort und die Zahl der Geräte, die zusammenlaufen sollen. Passen diese drei Punkte zusammen, ist die Einrichtung eine Sache von Minuten.

Installation

Wo sitzt das Gateway in der Kette?

Nicht in der Lichtleitung, sondern daneben. Die Kette aus Netz, Netzteil, Controller und LED-Streifen bleibt unverändert; das Gateway hängt am Router, wird über USB mit 5 V versorgt und funkt in diese Kette hinein. An 230 V wird dafür nichts geändert.

Router & Internet

Der Anschlusspunkt des Gateways: per 2,4-GHz-WLAN (WL-BOX2, ZB-BOX1, ZB-BOX3) oder per LAN-Kabel (ZB-BOX2). Für App und Sprachsteuerung ist eine Internetverbindung nötig.

USB-Netzteil 5 V

Versorgt ausschließlich das Gateway – 5 V / 1 A genügen. ZB-BOX1 und ZB-BOX2 über Micro-USB, WL-BOX2 und ZB-BOX3 über USB-C. Eine Steckdose in Reichweite reicht, gestemmt wird nichts.

Gateway als Übersetzer

Nimmt die Befehle aus der App entgegen und sendet sie als 2,4-GHz-RF-, Zigbee- oder Bluetooth-Funk weiter. Es trägt keine Last und darf frei im Raum stehen – möglichst nicht in Metall.

Controller & Leuchten

Die Empfänger im Funknetz: Sie sitzen zwischen Netzteil und LED-Streifen, tragen die Last und dimmen. Ihr Funkstandard bestimmt, welches Gateway passt.

Vor dem Einrichten kurz prüfen:

Funkstandard von Gateway und Geräten stimmt überein – 2,4 GHz RF für die WL-BOX2, Zigbee 3.0 für die ZB-BOX-Reihe
Der Streifen leuchtet ohne App: Netzteil und Controller sind damit als Fehlerquelle ausgeschlossen
Passendes USB-Netzteil und Kabel vorhanden – 5 V / 1 A, Micro-USB oder USB-C je nach Modell
Das Smartphone hängt während der Einrichtung im 2,4-GHz-Netz, nicht im 5-GHz-Netz des Routers
Richtige App installiert: Tuya Smart für WL-BOX2 und ZB-BOX3, MiBoxer Smart für ZB-BOX1 und ZB-BOX2
Das Gateway steht frei im Raum – nicht im Sicherungskasten, Metallschrank oder hinter Blech

Aus der Praxis

Die acht häufigsten Stolperfallen

Fast alle Rückfragen unseres Supports lassen sich auf diese Punkte zurückführen. Ein Klick öffnet Ursache und Lösung.

1. Gateway und Geräte sprechen verschiedene Funkstandards

Symptom: Das Gateway ist in der App eingerichtet und online, findet aber keine Leuchten oder Controller.
Lösung: Das ist mit Abstand die häufigste Rückfrage. Eine ZB-BOX erreicht ausschließlich Zigbee-3.0-Geräte, die WL-BOX2 ausschließlich die 2,4-GHz-RF-Serie von MiBoxer und Mi-Light. Dass beide im 2,4-GHz-Band funken, macht sie nicht kompatibel – es sind unterschiedliche Protokolle. Prüfen Sie die Modellbezeichnung Ihres Controllers: Ein „Zˮ, „ZRˮ, „ZLˮ oder „ZBˮ steht für Zigbee, alles andere für RF. Wer beide Welten im Haus hat, braucht zwei Gateways.

2. Smartphone oder Router im 5-GHz-Netz

Symptom: Die App bricht beim Hinzufügen des Gateways ab oder findet es überhaupt nicht.
Lösung: WL-BOX2, ZB-BOX1 und ZB-BOX3 arbeiten nur im 2,4-GHz-WLAN – 5 GHz wird nicht unterstützt. Bei vielen Routern tragen beide Bänder denselben Namen, und das Handy landet automatisch im 5-GHz-Netz. Trennen Sie die Bänder für die Einrichtung, oder deaktivieren Sie 5 GHz kurzzeitig und verbinden das Smartphone bewusst mit dem 2,4-GHz-Netz. Danach darf es wieder wechseln. Wer sich das sparen möchte, nimmt die ZB-BOX2 mit LAN-Kabel.

3. Die falsche App installiert

Symptom: Das Gateway erscheint in der App-Liste nicht als hinzufügbares Gerät.
Lösung: Es gibt zwei Apps: Tuya Smart für WL-BOX2 und ZB-BOX3, MiBoxer Smart für ZB-BOX1 und ZB-BOX2. Beide sind kostenlos und funktionieren ähnlich, sind aber nicht austauschbar. Achten Sie beim Hinzufügen außerdem auf den richtigen Gerätetyp – bei der ZB-BOX3 etwa auf „Gateway Controlˮ und dort auf die Bluetooth-Variante. Blinkt die LED nicht rot, halten Sie die SET-Taste rund fünf Sekunden gedrückt, um den Kopplungsmodus zu starten.

4. Gateway sitzt im Sicherungskasten oder Metallschrank

Symptom: Nur die nächstgelegenen Leuchten reagieren, weiter entfernte Geräte fallen sporadisch aus.
Lösung: Aluminium und Stahlblech schirmen 2,4-GHz-Funk zuverlässig ab – im geschlossenen Verteiler oder Serverschrank kommt kaum noch Signal heraus. Stellen Sie das Gateway frei in den Raum, möglichst mittig zur Anlage und mit etwas Abstand zu Router, Mikrowelle und Netzteilen. Die Box ist klein genug, dass ein Regalbrett genügt. Das wirkt mehr als jede Optimierung auf der Geräteseite.

5. 100 m Reichweite werden im Haus nicht erreicht

Symptom: Geräte im Keller oder im Obergeschoss sind in der App als offline gemeldet.
Lösung: Die 100 m sind ein Freifeldwert bei freier Sicht. Jede Stahlbetondecke kostet einen großen Teil davon. Bei Zigbee arbeitet das Netz jedoch als Mesh: Jede dauerhaft mit Strom versorgte Zigbee-Leuchte oder jeder Zigbee-Controller leitet Befehle weiter und dehnt die Abdeckung aus. Ein zusätzliches Gerät auf halber Strecke – etwa ein Einbaustrahler im Treppenhaus – löst das Problem oft besser als ein zweites Gateway. Batteriebetriebene Geräte übernehmen diese Funktion nicht.

6. Netzteil fehlt, ist zu schwach oder hat den falschen Stecker

Symptom: Das Gateway startet nicht, verliert die Verbindung oder verhält sich unberechenbar.
Lösung: Prüfen Sie zuerst den Stecker: ZB-BOX1 und ZB-BOX2 brauchen Micro-USB, WL-BOX2 und ZB-BOX3 USB-C. Vorgesehen sind 5 V / 1 A (WL-BOX2: 500 mA) – ein altes Handy-Ladegerät mit weniger Strom oder ein sehr langes, dünnes Kabel führen zu Spannungsabfall und damit zu genau diesem Fehlerbild. Ein USB-Netzteil ist nicht im Lieferumfang, ein passendes Kabel jedoch schon; werfen Sie vor der Bestellung einen Blick in die Artikeldaten.

7. Gateway gekauft – aber kein Controller vorhanden

Symptom: Das Gateway ist online, der LED-Streifen lässt sich trotzdem nicht schalten.
Lösung: Ein Gateway ist ein Übersetzer, kein Leistungsteil. Es hat keine Klemmen für den LED-Streifen und führt keinen LED-Strom. Zwischen Netzteil und Streifen muss ein MiBoxer-Controller sitzen, der die Last trägt und dimmt – das Gateway spricht nur mit ihm. Passende Empfänger finden Sie in der Kategorie LED-Controller; achten Sie dort auf denselben Funkstandard und die richtige Lichtart.

8. Ohne Internet steht die App still

Symptom: Bei Störung des Internetanschlusses meldet die App das Gateway als offline, Alexa antwortet „Gerät reagiert nichtˮ.
Lösung: Das ist systembedingt: App- und Sprachsteuerung laufen über die Hersteller-Cloud. Deshalb sollte in jedem Raum eine zweite, cloudunabhängige Bedienmöglichkeit bleiben – eine Fernbedienung oder ein Wandschalter funkt direkt an den Controller und arbeitet auch bei ausgefallenem Router weiter. Wer die Beleuchtung ausschließlich per App bedient, hat bei einer Störung keinen Zugriff. Zeitpläne bleiben gespeichert, greifen ohne Verbindung aber nicht zuverlässig.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Alles Wissenswerte über unsere Bridges & Gateways

Auswahl & Kompatibilität

Ein Gateway – gleichbedeutend mit Bridge – übersetzt zwischen Ihrem Netzwerk und dem Funkprotokoll der Beleuchtung. Ihr Smartphone spricht WLAN, Ihre Controller sprechen 2,4-GHz-RF oder Zigbee; ohne Übersetzer verstehen sie sich nicht. Nötig ist das Gateway also nur, wenn Sie per App, Zeitplan, Automatisierung oder Sprachassistent steuern möchten. Wer die Beleuchtung ausschließlich mit Fernbedienung oder Wandschalter bedient, braucht keines: Diese funken direkt an den Controller. Für die Grundfunktionen Dimmen, Farbtemperatur und Farbe ist ein Gateway zu keinem Zeitpunkt Voraussetzung.

Ausschlaggebend ist der Funkstandard Ihrer Controller und Leuchten, nicht der LED-Streifen. Für die klassische 2,4-GHz-RF-Serie von MiBoxer und Mi-Light ist die WL-BOX2 zuständig. Für Zigbee 3.0 stehen drei Boxen bereit: die ZB-BOX1 mit WLAN-Anbindung, die ZB-BOX2 mit LAN-Kabel und die ZB-BOX3, die zusätzlich Bluetooth-Mesh-Geräte einbindet. Erkennen lässt sich der Standard an der Modellbezeichnung: Ein „Zˮ, „ZRˮ, „ZLˮ oder „ZBˮ im Namen bedeutet Zigbee, alle übrigen FUT-Modelle arbeiten mit RF. Die Zuordnungstabelle in der Kaufberatung oben zeigt alle Kombinationen auf einen Blick.

Beide funken im 2,4-GHz-Band, verwenden aber unterschiedliche Protokolle und sind nicht untereinander kompatibel. Die 2,4-GHz-RF-Serie ist die ältere, einfachere Lösung: Der Sender funkt direkt an den Empfänger, ohne Rückmeldung. Zigbee 3.0 baut dagegen ein Mesh-Netz auf – jedes dauerhaft mit Strom versorgte Gerät leitet Befehle weiter, was die Abdeckung im Gebäude deutlich verbessert. Zigbee meldet außerdem seinen Status zurück, sodass die App den tatsächlichen Zustand anzeigt. Für neue Installationen ist Zigbee daher meist die bessere Wahl; bei bestehenden RF-Anlagen bleibt die WL-BOX2 der Weg zur App.

Alle drei sind Zigbee-3.0-Gateways, unterscheiden sich aber in Anbindung und Kapazität. Die ZB-BOX1 hängt per 2,4-GHz-WLAN am Router, verwaltet bis zu 50 Geräte und ist mit 90,5 × 66 × 15 mm die größte der drei. Die ZB-BOX2 geht über ein LAN-Kabel (RJ45) ins Netz und verwaltet bis zu 128 Geräte – die stabilste Variante, wenn das WLAN am Aufstellort schwach ist. Die ZB-BOX3 ist das Multimode-Modell: Sie kombiniert Zigbee 3.0, Bluetooth 5.0 und WLAN, bindet also zusätzlich Bluetooth-Mesh-Geräte ein und verwaltet ebenfalls bis zu 128 Geräte. ZB-BOX1 und ZB-BOX2 laufen über die MiBoxer Smart App, die ZB-BOX3 über Tuya Smart.

Keines von beiden. Der Controller bleibt zwingend: Er sitzt zwischen Netzteil und LED-Streifen, trägt die Last und erzeugt die Dimmung. Das Gateway hat dafür weder Klemmen noch Leistungsteil – es kommt zusätzlich dazu und sendet lediglich Befehle. Die Fernbedienung wird durch ein Gateway ebenfalls nicht überflüssig, sondern ergänzt: Beide Bedienwege lassen sich parallel nutzen, und die Fernbedienung funktioniert auch dann noch, wenn Router oder Internet ausfallen. Genau deshalb empfehlen wir, in jedem Raum eine physische Bedienmöglichkeit zu behalten.

Nein, dafür sind zwei Gateways nötig – eine WL-BOX2 für die RF-Geräte und eine ZB-BOX für die Zigbee-Geräte. In der App laufen beide anschließend nebeneinander, sodass Sie trotzdem alles von einer Oberfläche aus bedienen. Eine elegantere Lösung bieten die neueren MiBoxer-Controller, die beide Standards gleichzeitig beherrschen und in der Artikelbezeichnung „Zigbee 3.0 + 2,4 GHzˮ tragen, etwa der FUT039Z, der E2-ZR, der E3-ZR oder der ZL5. Bei diesen Modellen entscheiden Sie frei, über welches Gateway Sie sie einbinden – und können später ohne neue Hardware wechseln.

Einrichtung & Technik

In wenigen Minuten und ohne Werkzeug: USB-Netzteil anstecken, bei der ZB-BOX2 zusätzlich das LAN-Kabel zum Router, dann die passende App installieren und über das Plus-Symbol ein neues Gerät hinzufügen. Blinkt die Status-LED nicht von selbst, starten Sie den Kopplungsmodus mit der SET-Taste – etwa fünf Sekunden halten, bis die LED blinkt. Anschließend werden die Controller und Leuchten einzeln angelernt. Es wird nichts an 230 V angeschlossen und nichts an den LED-Streifen geklemmt. Die exakte Tastenfolge steht in der Anleitung des jeweiligen Gateways.

Alle vier Gateways laufen mit 5 V Gleichspannung aus einem gewöhnlichen USB-Netzteil. Der Stecker unterscheidet sich: ZB-BOX1 und ZB-BOX2 haben Micro-USB und ziehen 5 V / 1 A, WL-BOX2 und ZB-BOX3 haben USB-C – die WL-BOX2 kommt mit 500 mA aus, die ZB-BOX3 braucht 1 A. Ein Netzteil ist je nach Artikel nicht im Lieferumfang enthalten; die Angabe finden Sie in den Artikeldaten. Sparen Sie hier nicht an Kabel und Netzteil: Ein zu schwaches Ladegerät oder ein langes, dünnes Kabel ist eine der häufigsten Ursachen für Verbindungsabbrüche.

In den meisten Fällen liegt es am WLAN-Band. WL-BOX2, ZB-BOX1 und ZB-BOX3 arbeiten ausschließlich im 2,4-GHz-Netz; 5 GHz wird nicht unterstützt. Tragen bei Ihrem Router beide Bänder denselben Namen, landet das Smartphone meist automatisch im 5-GHz-Netz und die Einrichtung scheitert. Trennen Sie die Bänder für die Einrichtung oder deaktivieren Sie 5 GHz kurzzeitig. Prüfen Sie außerdem, ob Sie die richtige App verwenden, ob das Gateway mit Strom versorgt ist und ob die Status-LED blinkt – ohne Blinken ist der Kopplungsmodus nicht aktiv. Bei der ZB-BOX2 mit LAN-Kabel entfällt dieses Problem vollständig.

Das hängt vom Modell ab: Tuya Smart für die WL-BOX2 und die ZB-BOX3, MiBoxer Smart für die ZB-BOX1 und die ZB-BOX2. Die WL-BOX2 lässt sich alternativ auch über die MiBoxer-App einbinden. Beide Apps sind für Android und iOS kostenlos verfügbar und bieten denselben Funktionsumfang: Dimmen, Farbtemperatur, Farbe, Szenen, Gruppen, Zeitpläne und Automatisierungen. Ein Konto ist erforderlich, da die Steuerung über die Cloud des Herstellers läuft. Über dieselbe App erfolgt auch die Verknüpfung mit Alexa und Google Home.

Möglichst frei und möglichst zentral zu den gesteuerten Leuchten – ein Regalbrett oder ein Sideboard genügt, die Boxen sind klein und unauffällig. Vermeiden Sie geschlossene Metallgehäuse: Im Sicherungskasten, im Serverschrank oder hinter Blech wird 2,4-GHz-Funk stark gedämpft. Auch dicke Stahlbetondecken und Metallständerwände kosten Reichweite. Etwas Abstand zu Router, Mikrowelle, DECT-Basis und Schaltnetzteilen reduziert Störungen zusätzlich. Muss das Gateway zwingend in den Technikraum, ist die ZB-BOX2 mit LAN-Anschluss die richtige Wahl – dort brauchen Sie kein WLAN am Aufstellort.

Die ZB-BOX2 und die ZB-BOX3 verwalten je bis zu 128 Geräte, die ZB-BOX1 bis zu 50. Die WL-BOX2 arbeitet nicht mit Geräte-, sondern mit Zonenlisten und deckt bis zu 100 Zonen ab, die frei benannt werden können. Für ein Einfamilienhaus reicht das in aller Regel deutlich aus – ein Gateway genügt dann für die gesamte Anlage. Zu beachten ist bei Zigbee, dass mehrere Geräte in einer Gruppe zusammengefasst und gemeinsam geschaltet werden können, ohne zusätzliche Kapazität zu verbrauchen. Die genaue Obergrenze steht in den technischen Daten des jeweiligen Artikels.

Nein. Die Gehäuse sind IP20 und damit ausschließlich für trockene Innenräume vorgesehen – im Bad also außerhalb der Schutzbereiche, im Außenbereich gar nicht. Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt bei allen vier Modellen bei −10 bis 40 °C; Kondenswasser ist genauso kritisch wie direktes Spritzwasser. Praktisch ist hier der Funk: Das Gateway darf trocken und geschützt im Wohnbereich stehen, während die gesteuerten Leuchten und Controller dort sitzen, wo sie hingehören – dann natürlich mit der passenden Schutzart. Die Schutzart steht in den technischen Daten jedes Artikels.

Steuerung & Smart Home

Ja, bei allen vier Gateways. Amazon Alexa und Google Home werden über die jeweilige App verknüpft – Sie melden dort Ihr Tuya-Smart- bzw. MiBoxer-Smart-Konto an, danach erscheinen die Leuchten als Geräte beim Sprachassistenten. Möglich sind anschließend Befehle für Ein und Aus, Helligkeit, Farbtemperatur und Farbe sowie das Auslösen gespeicherter Szenen. Ein Gateway ist dafür zwingend erforderlich: Ohne Netzwerkanbindung erreicht kein Sprachassistent Ihre Controller. Die Sprachsteuerung läuft über die Cloud und setzt deshalb eine Internetverbindung voraus.

Die Herstellerangaben – 100 m bei den Zigbee-Boxen, 30 m bei der WL-BOX2 – gelten für freie Sicht ohne Hindernisse. Im Gebäude dämpfen Stahlbeton, Metallständerwände, Metall-Abzweigdosen und geschlossene Alu-Profile das 2,4-GHz-Signal deutlich; rechnen Sie dann mit erheblich weniger. Bei Zigbee arbeitet die Mesh-Struktur zu Ihren Gunsten: Jedes dauerhaft mit Strom versorgte Zigbee-Gerät leitet Befehle weiter, sodass die Abdeckung mit jeder zusätzlichen Leuchte wächst. Batteriebetriebene Geräte übernehmen diese Aufgabe nicht. Bei der WL-BOX2 gibt es diese Weiterleitung nicht – hier zählt allein der direkte Abstand.

Die angelernten Geräte und Ihre Szenen bleiben im Gateway und in der Cloud gespeichert – ein erneutes Einrichten ist nach einem Stromausfall nicht nötig; das Gateway verbindet sich selbstständig wieder. Fällt dagegen das Internet aus, sind App- und Sprachsteuerung nicht erreichbar, weil beide über die Hersteller-Cloud laufen. Genau deshalb sollte in jedem Raum eine cloudunabhängige Bedienmöglichkeit bleiben: Eine Fernbedienung oder ein Wandschalter funkt direkt an den Controller und funktioniert auch ohne Router. Wie das Licht nach dem Wiedereinschalten reagiert, entscheidet der Controller – Modelle mit Memory-Funktion stellen den letzten Zustand wieder her.

Ja, und das ist der empfohlene Aufbau. Ein Controller lässt sich gleichzeitig auf eine oder mehrere Fernbedienungen und auf das Gateway anlernen. Im Alltag greifen dann alle Wege auf dasselbe Licht zu: das Wandpanel neben der Tür, der Drehregler am Bett und die App vom Sofa oder von unterwegs. Zu beachten ist lediglich, dass die App den per Fernbedienung geänderten Zustand bei 2,4-GHz-RF-Geräten nicht immer korrekt anzeigt – dieser Funkstandard meldet nichts zurück. Zigbee-Geräte melden ihren Status hingegen an das Gateway, sodass die Anzeige in der App stimmt.

Meist nicht. Ein einzelnes Gateway reicht in der Regel für ein komplettes Einfamilienhaus – die Kapazität von 128 Geräten ist selten der begrenzende Faktor, und bei Zigbee dehnt jedes netzbetriebene Gerät die Abdeckung weiter aus. Wenn entfernte Räume nicht erreicht werden, ist ein zusätzliches Zigbee-Gerät auf halber Strecke – etwa ein Einbaustrahler im Treppenhaus – oft die wirksamere und günstigere Lösung als ein zweites Gateway. Zwei Gateways sind vor allem dann sinnvoll, wenn Sie sowohl 2,4-GHz-RF- als auch Zigbee-Geräte betreiben, denn diese beiden Funkwelten brauchen jeweils ihr eigenes Gerät.

Vor allem alles, was mit Zeit und Automatik zu tun hat. Über die App legen Sie Zeitpläne nach Uhrzeit oder Sonnenauf- und -untergang an, definieren Szenen mit mehreren Leuchten und unterschiedlichen Einstellungen, fassen Geräte zu Gruppen zusammen und richten Automatisierungen ein. Dazu kommen Funktionen wie Biorhythmus, bei dem sich die Farbtemperatur über den Tag verändert, „Nicht störenˮ und Countdown-Timer. Auch die Bedienung von unterwegs ist nur über die App möglich. Eine Fernbedienung bleibt dafür schneller im direkten Zugriff und arbeitet ohne Internet – beides zusammen ergibt die praktischste Lösung.

Zigbee 3.0 ist ein herstellerübergreifender Standard, deshalb lassen sich grundsätzlich auch Zigbee-3.0-Geräte anderer Anbieter einbinden. Verlassen Sie sich darauf jedoch nicht: Ob alle Funktionen eines Fremdgeräts korrekt in der App erscheinen, hängt vom jeweiligen Modell ab und ist herstellerseitig nicht zugesichert. Umgekehrt lassen sich MiBoxer-Zigbee-Leuchten und -Controller auch an vielen anderen Zigbee-Hubs betreiben – dann brauchen Sie kein zusätzliches Gateway von uns. Die 2,4-GHz-RF-Serie ist dagegen ein herstellereigenes Protokoll und ausschließlich über die WL-BOX2 erreichbar. Bei konkreten Fragen zu einer Kombination sprechen Sie uns gern an.

Weitere Fragen?


Unser Support-Team hilft Ihnen gerne weiter.

Kontaktieren Sie uns per E-Mail, WhatsApp oder Telefon.
Wir beraten Sie kompetent bei der Auswahl des richtigen Gateways für Ihr Projekt.

Mo-Fr: 08:00 - 15:30 Uhr